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Zirkumzision ( Beschneidung )


Wir haben diese Operation zu den ästhetischen chirurgischen Eingriffen eingeordnet, obwohl sie einerseits ihre Glaubensgründe, andererseits medizinische und ästhetische Indikationen hat. Heute wird diese OP nicht nur wegen medizinischer ( Phimose, häufige Entzündungen von Glans und Präputium ) und Glaubensgründe durchgeführt , sondern auch in anderen Fällen, wie zB. als Vorbereitung für Verdickung des Penis oder aus ästhetischen Gründen. Phimose ist ein Zustand, wo sich die Vorhaut ( Präputium ) nicht über Glans Penis dh. Eichel des männlichen Gliedes überziehen lässt. Sie kann kongenital ( angeboren ) sein, wobei es sich um ein langes enges Präputium mit kurzem Frenulum handelt ( Teil von Präputium, der es mit der Glans verbindet ). Während des Urinierens ist dann häufig Ballonbildung im Präputium sichtbar. Auf diese Weise ist das Urinieren verlangsamt und häufiger sind auch Infektionen und Entzündungen, die dann zu weiteren Verengungen führen. Die anerzogene Phimose zeigt sich im späteren Alter, wegen phibrosen Veränderungen im Präputium als Folge von häufigen Entzündungen oder Traumen.

Jede Entzündung hat in der ersten Phase eine Anschwellung, später kommt es zur Bildung von phibrosen Gewebe. Auf diese Weise wird die Präputiumbreite kleiner , bzw die Öffnung des Präputiums verengt sich. Die häufige Ursache von wiederholten Entzündungsprozessen an Glans und Präputium ( Balanoposthitis ) ist Stockung von Urim im Raum zwischen dem verengten Präputium und Smegma mit dem geschälten Epithel. Die chronische Entzündung kann mit Entstehung von Karzinom des Penis bei den Erwachsenen verbunden werden. Die Verengungen können so stark sein, dass sie das Urinieren nicht ermöglichen, und auch der Geschlechtsverkehr ist fast unmöglich.

Wichtig ist zu erwähnen den Zustand Paraphimose, zu dem es kommt durch gewaltsames Überziehen des entzündeten oder durch phibrose Veränderungen verengten Präputiums über die Glans, was dazu führt, dass Präputium nicht mehr in die ursprüngliche Lage kommen kann. Ähnlich kann auch bei der gewöhnlichen Erektion oder Versuch des Geschlechtsverkehrs passieren. Dieser Zustand verursacht eine starke Opstruktion der Venen- und Lymphenzirkulation, was zu weiteren Anschwellung von Glans und Präputiums führt. Das Andauern eines solchen Zustandes kann zu Gangrene des Präputiums führen. Falls die Opstruktion so stark ist, dass sie die arterielle Zirkulation verunmöglicht, kann es letztendlich zu Gangrene der Glans Penis kommen. Ausser dem visuellen Befund sind die Vorgänge von starken Schmerzen begleitet . Die Patienten mit solchen Beschwerden melden sich beim Arzt, der dann zu entscheiden hat, dringenden chirurgischen Eingriff vorzunehmen, falls die manuelle Reposition nicht möglich ist. Die Glaubensgründe gibt es bei bestimmten Glaubensbekenntnissen, wo dann in gewissem Lebensalter Ritualbeschneidung vorgenommen wird.

Indikation

Glaubensgründe, ästhetische, medizinische -häufige Entzündungen von Glans und Präputium, bzw. Zustand der Phimose.


Präoperativer Verlauf

Bei den Kindern wird der Eingriff unter Vollnarkose durchgeführt, wofür die Laborbefunde von Blut und Urin sowie dijenigen des Pädiaters zu überprüfen sind. Bei den Erwachsenen wird der Eingriff gewöhnlich unter der örtlichen oder örtlich potenzierten Betäubung durchgeführt. Ausnahmsweise kann die Operation je nach dem Wunsch des Patienten auch unter der spinalen oder Vollnarkose vorgenommen werden.


Operation

Während der zirkularen Beschneidung des Präputiums wird gewöhnlich ein Schnitt am Übergang von Peniskörper zu Glans und dann Hämostase vorgenommen. Danach wird die Wunde mit resorbierbarem Stoff genäht, der nach etwa zehn Tagen von selbst resorbiert wird. Der Eingriff dauert etwa eine halbe Stunde. Im Falle eines dringenden Eingriffs bei der entwickelten Paraphimose wird während der lokalen Narkose dorsale Inzision gemacht, die Reposition der Präputiumhaut über die Glans in die normale Position ermöglicht, so dass die Zirkulation künftig problemlos verläuft. Nachträglich kann die komplette Zirkumzision durchgeführt werden.


Postoperativer Verlauf

Um den Penis wird Vaselingaze und Verband gegeben, die ein paar Tage getragen werden müssen. Danach ist täglich die Behandlung mit einer neutralen Seife und lauem Wasser durchzuführen, zusammen mit örtlicher Anwendung von antibiotischer Salbe.

Die Operation wird ambulant vorgenommen, was bedeutet, dass die Patienten, nachdem sie sich von der Anästhesie erholt haben, die Anstalt verlassen und die Genesung zu Hause weiter durchführen können, natürlich mit weiteren Kontrollen des Operateurs. Der Geschlechtsverkehr ist unmöglich, bis die Wunde abgeheilt wird.


Komplikationen

Blutung, stärkere Narbe, ansonsten kommt es selten zu Komplikationen


Beispiele für das Verfahren:


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